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19. bis 21. Bändchen, Die heilige Ligue oder der Spion : 4. Band (1846) Der Spion
Entstehung
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grauſamſten Todesſtrafe verurtheilt. Aber ſo groß war der bedauernswerthe Einfluß der Frauen auf Heinrich W., daß er, welcher der Gerechtigkeit gegen den Marſchall von Biron freten Lauf gelaſſen hatte, ſich die Schwachheit zu Schulden kommen ließ, die d'Entragues zu begnadigen. Die Päpſte haben niemals freiwillig ſich bereit er⸗ klärt, irgend Etwas von'ihrer Machtvollkommenheit auf⸗ zugeben. Clemens bedauerte die Vertreibung der Zeſui⸗ ten, deren Statuten ſie unmittelbar und ausſchließlich unter den Befehl des Kirchenoberhauptes ſtellten; es giebt alſo dem zu Folge für die Könige kein gefährlicheres kirch⸗ liches Heer als dieſes. Clemens hörte nicht auf an dem Hofe von Frankreich zu intrigniren, um die Zurückberufung der Zeſuiten durch⸗ 6 zuſetzen. Seine Legaten gaben zu bedenken, daß Frankreich nur der päpſtlichen Vermittelung ſeine innere Ruhe und den Frieden mit ſeinen Nachbarn zu verdanken habe, und das war auch wahr; er hatte ferner der proteſtantiſchen Prinzeſſin Katharina die Heirathserlaubniß zu ihrer Ehe mit dem katholiſchen Herzoge du Bar ertheilt, und Hein⸗ rich war niemals undankbar. Nichtsdeſtvweniger fürchtete er aber doch die Mönchez er hatte nicht vergeſſen, daß ſie Pierre Barrieère, den Kar⸗ thäuſermönch Ouin, die Dominieaner Arger und Ridicovi, und endlich Jean Chätel dazu aufgereizt hatten, Attentate gegen ſein Leben zu unternehmen. Die Zeſuiten haupt⸗ ſächlich waren die Anſtifter Jean Chätels geweſen, und er hielt ſie für ebenſo ſehr zu fürchten zu Rom wie zu Paris;