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19. bis 21. Bändchen, Die heilige Ligue oder der Spion : 4. Band (1846) Der Spion
Entstehung
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Auch zeigte man uns noch den Platz auf welchem die Eiche ſtand, an die dieſer ſchweizer Held ſeinen Sohn angebun⸗ den hatte, um den Apfel herunterzuſchießen, welchen die Tyrannei auf dem Haupte deſſelben befeſtigt hatte; dieſer Baum blühte noch zweihundertundfunfzig Jahre nach dem Tode Tells fort wie man uns ſagte.

Man führte uns auch nahe an die Felſenſpitze hin, von welcher aus Lell den Tyrannen erſchoſſen, nach⸗ dem er erſt mit ſeinem Fuße das Boot deſſelben wieder

mitten in die Fluthen hineingeſtoßen hatte; wir kannten

verſchiedene Lesarten über dieſes Ereigniß, aber in Alt⸗ dorf giebt es deren nur eine, und man muß ſich wohl hüten, die Authenticität derſelben anzugreifen. Dann führte man uns an den Fuß des Selisberg; wir ſahen daſelbſt drei Quellen, welche man heilig nennt, weil ſie gerade in dem Augenblicke aus der Erde ſprangen, in welchem ſich die erſten Verſchworenen durch einen feierlichen Eid zu Gunſten der Freiheit verbanden; das Volk muß nun ein⸗ mal Märchen haben, wie wir ſchon geſagt haben, und je unglaublicher dieſelben ſind, um ſo feſter glaubt es ge⸗ wöhnlich daran.

Ein wahrhaft ſehenswürdiges Denkmal iſt die go⸗ thiſche Kapelle, welches die öffentliche Dankbarkeit zum Gebächtniſſe Tells einunddreißig Jahre nach dem Tode deſſelben errichtete.. wie man uns ſagte; er war unbe⸗ ſtreitbar einer der Begründer der ſchweizer Freiheit, und verdiente daher wohl dieſe Huldigung.

Im Jahre 1388, am Tage nach dem Chriſti Himmel⸗