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Unſere alten Silenen hatten der Gewalt der bacchan⸗ tiſchen Nebel ganz nachgegeben, und ſie lagen auf der Erde über einander ausgeſtreckt, wie die Murmelthiere in ihrem Baue; André hatte Joſephen am Morgen verſprochen, daß er Abends auf dem Bärenfell ſchlafen werde, und Jutta war geneigt jedes Bett gut zu finden, welches ſie mit dem Jüngling ihres Herzens theilen ſollte.
André und ich waren zu der ehrenvollen Stelle von Feſtordnern ernannt worben, wir hoben alſo das Bären⸗ fell auf und nur mit Mühe gelang es uns, daſſelbe fort⸗ zutragen; dieſer Bär da mußte ein Rieſe der Alpen ge⸗ weſen ſein.
Der Dudelſackpfeifer ſchritt an der Spitze des Zuges einher, das iſt ebenſo gut ein Privilegium der Mufikan⸗ ten als der Tambours; wir Alle folgten ſpringend und hüpfend dem ländlichen Inſtrumente. So gelangten wir bis zu der Hütte Werdaffs; die Thüre derſelben war offen: wir haben ſchon ein Mal bemerkt, daß man in der Schweiz keine Diebe fürchtet.
Das Bärenfell wurde nun auf einen Strohhaufen ge⸗ legt, und die jungen Mädchen überſtreuten es mit Blu⸗ men; wir wünſchten den Neuvermählten eine glückliche Nacht, denn eine gute Nacht kann man nur Denjenigen wünſchen, welche das Bedürfniß zu ſchlafen fühlen.
„Das iſt eine Hochzeit,“ ſagte André zu mir,„welche unſere Mundvorräthe bedeutend vermindert hat.“—„So werden wir dieſelben wieder ergänzen.“—„Wann aber?“ —„Sobald es uns möglich ſein wird.“—„Aber inzwi⸗


