ſchen werden wir wohl nur ſchwarzes Brot und Käſe eſſen müſſen.“—„Wir werden dieſelben köſtlich finden, wenn wir daran denken, wie viele Glückliche wir durch unſere Entſagung hinter uns zurücklaſſen.“
Wir ſtanden im Begriffe abzureiſen; die beiden Fami⸗ lien erwarteten unſer Erwachen, um uns zu begrüßen, uns zu danken und uns zu ſegnen.„Findeſt Du nicht, André, daß das ſchwarze Brot jetzt ſchon für uns weiß zu werden beginnt?“
Wir bemerkten bald den Sanct⸗Gotthardsberg; er iſt, wie man ſagt, höher als der Montblane und der Simplon: aber wenn unſere Einbildungskraft ſchon zwei Mal er⸗ ſchüttert worden iſt, ſo iſt es ſchwer, daß noch ein dritter Gegenſtand von derſelben Gattung einen Eindruck mache. Wir betrachteten dieſen Berg, ohne eine wirkliche Ge⸗ müthsbewegung zu empfinden; André hatte ſogar ge⸗ hört, daß ſich derſelbe über eilftauſend zweihundertund⸗
funfzig Fuß über die Meeresfläche erhebe.„Sieh doch, welche ungeheure Menge von Waſſer während jener vier⸗ zig Tage von dem Himmel herunterfallen mußte, damit der Gipfel dieſes ungeheuren Berges bedeckt werden konnte; ohne Zweifel iſt es dieſer Berg, auf welchem zu⸗ letzt die Arche ſtehen blieb.“—„Nein, mein Herr, das geſchah, wenigſtens wie ich glaube, auf den Gebirgen Ar⸗ meniens.“—„Und ſind denn jene Gebirge dort mit die⸗ ſem hier zu vergleichen?“—„Meiner Treu, davon weiß ich Nichts; Alles, was ich weiß, iſt, daß Das, was ich ſagte, geſchrieben ſteht.“—„Aber konnte ſich denn der Verfaſſer


