nung verlaſſen, die ſie in vierzehn Tagen gebaut haben, und ſich in ihre Feſtungen zurückziehen. Da ſtehen ſie, dieſe Feſtungen! Dieſe Berge ſind es, welche unſere Kraft aus⸗ machen und welche Denjenigen, die gekommen ſind um uns anzugreifen, noch immer verderbenbringend geworden ſind.
„Ich wiederhole Ihnen die Einladung, den Canton von Uri nicht zu verlaſſen, ohne Das, was er Bemerkens⸗ werthes varbietet, geſehen zu haben, nämlich: Altdorf, den Geburtsort Wilhelm Tells, die Kapelle, welche ihm die Dankbarkeit des Volkes errichtet hat, den Sanct Gotthard, den Mönchsſprung, die Teufelsbrücke und das Thal von Urſern.“
Wir ſchieden von einander, Einer mit dem Andern zu⸗ frieden, und ich beeilte mich Makleer wieder aufzuſuchen; ich hörte ſchon von Weitem den Schall eines Dudelſackes, und ahnte daher ſchon voraus, was ich zu ſehen bekom⸗ men würde.
Die jungen Burſche und die jungen Mädchen des Dor⸗ fes waren gekommen, um Joſephen und Jutta'n Glück zu wünſchen und an ihrer Spitze zog der Dorfmuſikant ein⸗ her, für ſie ein unerſetzlicher Menſch, weil er der Einzige war, der ſie tanzen laſſen konntez der Pfarrer unterſagte ihnen auch dieſes Vergnügen nicht, weil er nicht glaubte, daß fröhliches Umherſpringen Sünde ſei, und weil übri⸗ gens hauptſächlich auf dieſen ländlichen Bällen alle Ehen ſich vorbereiten.
Man tanzte alſo; Jutta und Joſeph ſahen ſich an!..


