Teil eines Werkes 
16. bis 18. Bändchen, Die heilige Ligue oder der Spion : 3. Band (1846) Der Spion
Entstehung
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worden, auf welche wir rechnen können, wenn wir ange⸗ griffen werden ſollten.Aber Diejenigen, welche dem feindlichen Schwerte erliegen?Die ſind fröhlich in das Feuer gegangen und haben dann die Fähigkeit, ſich zu beklagen, verloren. Uebrigens, wie viele von den Spa⸗ niern, die man nach Mexico oder nach Peru ſchickt, kom⸗ men denn von dort zurück? Die Stürme, das ungeſunde Klima, die Portugieſen vernichten die bei weitem größte Anzahl derſelben; auf dieſe Art wäre denn Alles ſo ziem⸗ lich aufgewogen.

Es war ein Bauer aus dem Dorfe Scheidegg, und er wußte ſich ſo auszudrücken. Ich ſagte ihm, daß PhilippII. Portugal mit Krieg überzogen habe. Er antwortete mir: daß die Portugieſen beider Indien ihn noch nicht aner⸗ kannt hätten. Neuer Grund zum Erſtaunen. In welche Schule ſchickten denn nur die ſchweizer Bauern ihre Kin⸗ der, in die der Jeſuiten oder der Franciscaner? Das kann nicht ſein, weil dieſe Mönche hier gar nicht vorhanden find. Einfache Dorfſchulmeiſter unterrichten hier ihre Zöglinge, und entwickeln ihre Vernunft und ihre Urtheilskraft; übri⸗ gens muß man auch nicht glauben, daß ſolche Bauern, wie wir deren einem ſoeben begegnet waren, in der Schweiz zu den alltäglichen Erſcheinungen gehören: die Natur ver⸗ theilt ja ihre Geſchenke ſehr ungleich, und es giebt überall Rieſen und Zwerge.

Am vierten Tage endlich zogen wir in den Canton von Uri ein, ohne daß uns wieder ein Donnerwetter überfallen hätte, oder daß wir eine Höhle angetroffen hätten; ich ver⸗