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verfolgt hatten. Der König von Navarra haite deren auch welche in ſeinen Dienſten; auf dieſe Art ſtanden alſo Män⸗ ner aus demſelben Volke im Begriff, für ein wenig Geld gegen einander zu fechten: dieſer Gedanke ftimmte mich traurig und verminderte in Etwas die große Achtung, welche ich bis jetzt gegen die Schweizer gehegt hatte.
Ein Bauer aus einem penachbarten Dorfe hatte uns die Beſtimmung dieſer hier mitgetheilt, als er ſie mit uns hier vorbeiziehen ſah; es verſteht ſich von ſelbſt, daß Ger⸗ trude noch immer unſer Dolmetſcher war, und doch began⸗ nen wir ſchon ohngefähr den Zeitpunkt vorherzuſehen, von welchem an wir derſelben würden entbehren können. Ich ſagte ihr, ſie möge dieſem Manne die Betrachtungen, welche mich bewegten, mittheilen.„Ein großer Theil der Schweiz, erwiderte er uns,„iſt ſehr unfruchtbar, und die Armen erzeugen deshalb doch viele Kinder; ſeit langer Zeit ſtehen ſchon die Ernten nicht mehr in dem richtigen Verhältniſſe zu der Bevölkerung, es müſſen alſo von Zeit zu Zeit Auswanderungen hervorgerufen werden. Welche Art von Auswanderungen iſt nun vortheilhafter für den Staat, die mit großen Koſten Colonien nach Amerika ab⸗ zufertigen, oder die, die Landeskinder, welche er nicht mehr ernähren kann, zu ſeinen Nachbarn in eine tüchtige Kriegs⸗ ſchule zu ſchicken? Die Schweiz iſt nicht reich genug um den erſteren Weg einzuſchlagen, und auf dem zweiten be⸗ zieht ſie ſogar noch Geld. Diejenigen, welche den Gefahren des Krieges entrinnen, kehren früher oder ſpäter zu ihrem heimathlichen Herde zurück und find dann Soldaten ge⸗


