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16. bis 18. Bändchen, Die heilige Ligue oder der Spion : 3. Band (1846) Der Spion
Entstehung
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mit ihm zu Abend zu ſpeiſen; er hörte ſich gern ſprechen und hätte nicht ermangelt wieder auf die Regierungen der dreizehn Cantone zurückzukommen, allein ich brach ab, da ich fand, daß wir den Tag ſchon gut genug benutzt hatten. Uebrigens hatte ich auch durchaus keine Luſt, noch länger mitjungen Mädchen beiſammen zu bleiben, von denen man Nichts als die Naſenſpitzen zu ſehen bekam; wir dankten daher dem Paſtor für ſein gütiges Anerbieten und nah⸗ men Abſchied von ihm. 4 WVir lebten hier ebenſo wie zu Abmen, das heißt, wir

gaben keinen Pfennig Geld aus. Am nächſtfolgenden Mor⸗ gen reiſten wir ab, feſt entſchloſſen, eine vollſtändige Tage⸗ reiſe zu machen, da wir Niemanden mehr um eine Unter⸗ redung zu bitten hatten; die Wege waren ziemlich gut und Nichts ſchien uns aufhalten zu können, aber der Menſch iſt während ſeines ganzen Lebens der ganz ergebene Diener der Umſtände. Bald vernahmen wir den Klang von Trom⸗ meln und Pfeifen, einen Augenblick darauf bemerkten wir eine zahlreiche Kriegerſchaar, welche gegen uns vorrückte; zum größten Glücke waren wir ſchon aus den Schluchten von Faulhorn herausgekommen und konnten ſo den ſchwei⸗ zeriſchen Helden den gehörigen Raum zum Vorbeimar⸗ ſchiren laſſen.

Es waren dreitauſend Schweizer aus den Cantonen von Luzern, von Unterwalden, von Uri, von Zug und von Glarus, welche ſich an den Herzog von Mayenne ver⸗ kauft hatten und welche jetzt im Begriffe waren zu ihm zu

ſtoßen, indem ſie denſelben Weg einſchlugen, welchen wir