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ungeheuren Spiegel und verwandelt die Menge Spitzen, von welchen ſie bedeckt ſind, in Diamanten: dieſe Flam⸗ mengarben nun fallen dem Jäger in die Augen und be⸗ rauben ihn auf mehrere Tage des Geſichts.
Dieſe Jäger ſcheinen auf alle Annehmlichkeiten des Lebens verzichtet zu haben, ſie verlaſſen ihre Wohnungen mitten in der Nacht und gelangen mit Tagesanbruch auf die höchſten Weiveplätze, wohin die Gemſe weiden kommt, bevor man die Heerden dorthin treibt. Dort ſieht ſich der Jäger auf das Genaueſte rund um ſich um, und wenn er Nichts bemerkt, ſetzt er ſeinen Weg fort; ein verlorener Tag läßt ihn darum doch die Hoffnung für den nächſtfol⸗ genden nicht aufgeben. Er bleibt in den Gebirgen und lebt dort von Brot und von Waſſer; Abends hüllt er ſich in eine Art von Sack aus Thierfellen ein, um während der Nacht nicht zu erfrieren, und ein hervorſpringendes Fels⸗ ſtück iſt ſein Kopftiſſen.
Aber am nächſtfolgenden Morgen, wenn das Glück ihn einmal begünſtigen zu wollen ſcheint, leben ſeine Fröhlich⸗ keit und ſeine Kräfte wieder auf; er hat ſeine Beute be⸗ merkt, kehrt um und macht die unglaublichſten Anſtrengun⸗ gen, um derſelben den Weg abzugewinnen. Sobald er nur die Hörner der Gemſe unterſcheiden kann, iſt er gewiß, daß er ſie in dem Bereiche ſeines Schuſſes hält. Er zielt, ſchießt, und faſt immer durchbohrt ſeine Kugel ſein unſchuldiges Opfer; er läuft dann auf daſſelbe zu und trägt es nach Hauſe, um ſeine Familie damit zu ernähren, beſonders wenn die Gemſe eine junge war. Zuweilen hindern ihn


