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16. bis 18. Bändchen, Die heilige Ligue oder der Spion : 3. Band (1846) Der Spion
Entstehung
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bedroht wird, in Kenntniß ſetzen können. Ungeachtet dieſer Vorſichtsmaßregeln trotzt das Thier doch bisweilen dem Jäger, wenn es durch Felſen, welche ſelbſt für daſſelbe durchaus unzugänglich find, aufgehalten wird. Dann bleibt es ſtehen, der Jäger ſchießt, und wenn er ſein Ziel fehlt, ſo trachtet er die Gemſe zu erſchrecken, um ſie zu nöthigen, ſich in den Abgrund hinabzuſtürzen; aber wenn ſie glaubt, daß die Tiefe des Abgrundes ihr jede Hoffnung des Ent⸗ kommens abſchneidet, ſo weigert ſie ſich zu fliehen und ihre Hörner drohen den Jäger ſelbſt hinabzuſtürzen. Man kann Gemſen ſich auf den Menſchen ſtürzen ſehen, um ſich deſſel⸗ ben zu entledigen, ſelbſt auf die Gefahr hin, mit ihm zu Grunde zu gehen.

Oft geht der Jäger zu Grunde, indem er die Beute, die ihm entflieht, verfolgt; ein dichter Nebel führt ihn bis auf die Eisgletſcher irre, und er ſtirbt auf denſelben vor Hunger und vor Kälte. Stürme und Regengüſſe machen bisweilen die Oberfläche der Felſen ſo ſchlüpfrig, daß die mit Eiſen beſchlagenen Schuhe der Jäger ſich an denſelben nicht feſtklammern können; der Unglückliche ſieht nun erſt einige Secunden lang den unvermeidlichen Tod vor Augen und erleidet ihn dann.

Im Sommer trocknet ihm bisweilen die Hitze das Ge⸗ ſicht und die Hände ſo ſehr aus, daß er, um dieſelben zu befeuchten, genöthigt wird, ſich ſein eigenes Blut aus den Schenkeln und aus den Füßen abzuzapfen. Eine andere Gefahr erwartet ihn auf den Eisfeldern, welche er zu durchſchreiten gezwungen iſt; die Sonne fällt auf dieſe