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die Entfernung oder die Schwierigkeiten des Weges daran, ſeine ganze Beute mit ſich fortzubringen; er muß ſich dann, freilich ſehr gegen ſeinen eigenen Willen, damit begnügen, das Fell und die Kopfhörner ſowie die Fußklauen mit ſich zu nehmen; dieſe Gegenſtände kann er nämlich ſehr vor⸗ theilhaft verkaufen.
Auf die Art nun bringen dieſe Menſchen den größten Theil ihres Lebens damit zu, von Felſen zu Felſen zu ſprin⸗ gen, an deren Spitzen ſie ſich oft mit ihren blutenden Hän⸗ den anklammern müſſen, bis die Erſchöpfung aller ihrer Kräfte ſie dazu verdammt, loszulaſſen und in den Abgrund hinabzuſtürzen; ſie durchſchreiten oft jene unermeßlichen Schneefelder, ohne zu wiſſen, ob ſie an den jenſeitigen Rand gelangen oder verſchlungen werden. Sie bringen zuweilen mehrere Tage hinter einander in dieſen Wüſte⸗ neien zu, deren Beſuch die Natur dem Menſchen gleichſam unterſagt zu haben ſchienz ihre Frauen und Kinder erwar⸗ ten ſie daheim mit einer Unruhe und Angſt, welche den Schlaf von den Augenlidern derſelben entfernt halten: und wie oft geſchieht es, daß ſie gar nicht mehr zurück⸗ kehren.
Ungeachtet aller dieſer Gefahren und Mühſeligkeiten wird doch dieſe Art von Jagd für Den, der ſich derſelben einmal gewidmet hat, zu einer unwiderſtehlichen Leiden⸗ ſchaft; Bitten, Beſchwörungen, Thränen in den Augen Derer, die ihm am theuerſten ſind, können ihn nicht zurück⸗ halten. Was mag denn nur dieſe unbegreifliche Leiden⸗ ſchaft nähren? Die Habgierde? Die ſchönſte Gemſe wird


