ſteckte dann den Schlüſſel in meine Börſe. Ich ſtieg dann in die Küche hinab; Clara und André waren verſchwunden. Die Soldaten, die der Capitän für ſeine Diener ausgege⸗ ben hatte, drehten den Spieß um und erhielten die dicke Küchenmagd mit der Reitpeitſche, welche ſie in der Hand hielten, im Gange. Javotte fluchte; die Soldaten fluchten noch lauter als ſie. Mein Stallknecht, welcher die Ord⸗ nung wiederherſtellen wollte, hatte ein blaues Auge und ein zerbrochenes Naſenbein. Der Fußboden war mit den Trümmern meines Geſchirres bedeckt, und ich erkannte mein eigenes Haus nicht mehr; ich faßte einen Feuerbock an, welcher ſich in dem Hintergrunde des Kamins befand, Bertrand, durch meine Gegenwart ermuthigt, bewaffnete ſich mit dem andern; wir fielen über dieſe beiden Schlingel her und ſandten ſie nach Arpajon zu ihren Kameraden zurück, von welchen die Königlichgeſinnten gewiß eben auch kein ſchönes Lied zu ſingen wußten.
Ich ſtieg hinauf, gefolgt von Bertrand, der mich nun nicht mehr verließ.„Du haſt mich verwundet,“ ſagte der Eopitän zumir,„das iſt ganz gut, aber das iſt nicht genug; man muß mich nun auch verbinden.“ Meiner erſten Re⸗ gung zufolge hätte ich ihn beinahe in Gemeinſchaft mit Bertrand gefaßt und zum Fenſter hinausgeworfen, aber die Menſchlichkeit trug den Sieg über die Rachſucht davon; wir ſetzten ihn auf einen Stuhl, der ſich gerade da befand.
Ich wußte nicht woher ich Das nehmen ſollte, was zu einem Verbande nothwendig war; André und Clara hatten die Schlüſſel zu Allem.„Bertrand, Du mußt André auf⸗


