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neunzehn Jahren ein Geſetzgeber hatte ſein wollen. Ich werde mich deſſen nur noch erinnern, um in der Zukunft beſcheidener zu ſein und mich varauf zu beſchränken, auch über Dein Leben das Glück zu ergießen, womit Du das meinige verſchönerſt; laß uns die heilige Colombe und den heiligen Anton bitten, den Kriegsſchauplatz von uns ent⸗ fernt zu halten und uns in jener Gemüthsruhe zu beſtär⸗ ken, welche den ſtürmiſchen Genüſſen der Leidenſchaften um ſo Vieles vorzuziehen iſt, über die koſtbare Frucht zu wachen, welche ich unter meinem Herzen zu tragen glaube, und uns endlich die Gnade zu Theil werden zu laſſen, die⸗ ſelbe in der römiſch⸗katholiſch„apoſtvliſchen Religion und in dem Haſſe gegen die Hugenotten zu erziehen.“
Ich war ſtumm vor Erſtaunen, und zugleich trunken vor Freude.„Sollte es wahr ſein, meine Colombe? Eine neue Quelle von Genüſſen ſollte ſich vor uns öffnen? O ſprich, mein Engel, beſtätige das Glück, welches Du mich ſoeben haſt ahnen laſſen!“
Wir ſammelten und verglichen die Bemerkungen, welche ſie gemacht hatte, mit einander; ich ſchloß aus dem Allen, vaß ich auf die Ehre und die Glückſeligkeit Vater zu wer⸗ den Anſpruch machen durfte.
Wir hatten an dem Tage unſerer Hochzeit ein Tedeum geſungen; wir ſangen jetzt ein zweites Tedeum, um die grücklichen Folgen derſelben zu feiern... Colombe ſchickte unſern Bedienten nach Arpajon, um die dickſte Wachskerze, welche er daſelbſt finden würde, zu kaufen; ſie machte eine Krone, welche ſie mit dem Koſtbarſten, was ſie beſaß, ver⸗


