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13. bis 15. Bändchen, Die heilige Ligue oder der Spion : 2. Band (1846) Der Spion
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kann er ſich die Krone vor dem Tode dieſes Prälaten, der ſchon unter der Laſt der Jahre gebeugt iſt, auf das Haupt ſetzen? Ich glaube übrigens auch, daß dieſer Gewaltſtreich, welcher von Niemandem vorhergeſehen wird, ihn den ernſt⸗ hafteſten Gefahren ausſetzen könnte; ich habe bemerkt, daß der Cardinal zwar von den Anhängern der Ligue geliebt wird, aber die Sechzehn bilden eine ſehr mächtige Partei in der Hauptſtadt und Sie ſelbſt, mein Herr, wiſſen beſſer als ich, daß ſie ſich dem Könige von Spanien, deſſen In⸗ tereſſen denen des Herzogs von Guiſe geradezu entgegen⸗ geſetzt ſind, verkauft haben. Endlich hat ſich das Parla⸗ ment von Paris laut und offen gegen den Barricadentag erklärt; der Herzog hat alſo die beſten Gründe noch zu warten, und er wartet auch wirklich.Mein lieber Anton, ſagte Colombe zu mir,man wird ſich alſo nur gegen die Hugenotten ſchlagen, und dieſe halten ſich in dem mittäglichen Frankreich auf. Dieſes Haus mit ſeinen reizenden Umgebungen, welches Du ſo gut warſt zu er⸗

bauen und für mich zu verſchönern, wird fortfahren die

Zufluchtsſtätte des Friedens und des Glückes zu ſein. Aber

nur keine Nachbarn mehr, mein zärtlicher Freund; was prauchen wir Beide denn auch? Nur Liebe und in unſerem inneren Haushalte Beſchäftigungen, welche uns der Augen⸗ blick eingeben ſoll; man thut das immer mit Vergnügen, was man ſich nicht ſchon Tags zuvor vorgenommen hat. Ich ſehe und geſtehe es demüthig ein, daß meine Statuten eher das Werk meiner Eitelteit als meines Verſtandes waren; verzeihe mir, mein liebet Freund, vaß ich mit