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Charenton, Saint⸗Clond, Pontviſe, Corbeil und dem ganzen Stromgebiete der Seine.
„Nun alſo,“ rief ich aus,„er iſt jetzt in Paris allmäch⸗ tig! Er hat ſeinen Monarchen ſo weit getrieben, die Flucht vor ihm zu ergreifen, und doch wagt er es noch immer nicht ſich zum Könige ernennen zu laſſen. Ol ich habe die⸗ ſen Menſchen richtig beurtheilt; er beſitzt ebenſo wenig Energie als Frömmigkeit. Aber wie kommt es, André, daß ſich Deine Kleider in dieſem traurigen Zuſtande be⸗ finden, da man ſich ja voch nicht geſchlagen hat?“—„Das konnte aber ſehr leicht geſchehen, mein Herr, und Sie wiſſen, daß ich weder Klingen noch Kanonenkugeln liebe; als ich die Sturmglocke läuten hörte, habe ich mich in eine Bodenkammer Mortier's unter altem Holzwerke verkro⸗ chen, und die Nägel und der Staub haben mich in den Zu⸗ ſtand verſetzt, in dem Sie mich jetzt hier ſehen.“
„O, dieſer Herzog von Guiſe! dieſer Herzog von Guiſe! Ehrgeiz, Stolz, Frechheit und Kleinmüthigkeit zugleich laſſen ſich in allen ſeinen Handlungen entdeckem“—„Mein Herr, Sie haben ſich über dieſen Fürſten eine Anſicht ge⸗ bildet, welche viele Leute mit Ihnen theilen werden, die mir aber— erlauben Sie mir es Ihnen zu ſagen— nicht begründet zu ſein ſcheint.“—„Und warum das nicht, André?“—„Mein Herr, ich habe nicht die ganzen drei Tage in der Dachkammer Mortier's zugebracht; ich habe Vieles geſehen, gehört und darüber nachgedacht. Der Her⸗ zog hat den Cardinal von Bourbon zum erſten Prinzen von Geblüt ernannt und ihn zum Thronerben gemachtz


