Teil eines Werkes 
13. bis 15. Bändchen, Die heilige Ligue oder der Spion : 2. Band (1846) Der Spion
Entstehung
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laſſe mich viel mehr auf Deine Auffaſſungsgabe, als auf die des Herrn Richoux.

Die Nachbarn kamen gerade zu der Zeit an, in wel⸗ cher es die Schicklichkeit geſtattet, ſich in einem anſtändigen Hauſe vorzuſtellen. Colombe war noch kaum vorbereitet, ſie zu empfangen. André zog ſie aus ihrer Verlegenheit. Er führte die Mutter auf den Thurm, und ließ ſie daſelbſt mit einem Vergrößerungsglaſe. Er führte ihre Tochter in den Garten, und lud ſie daſelbſt ein, ſich Sträuße zu pflücken. Er gab dem kleinen Jungen eine Angel in die Hand, und erlaubte ihm im Teiche zu fiſchen.

Herr Richvur hatte mich mit einem langen Briefe in der Hand, den er ſoeben von Paris bekommen hatte, an⸗ geredet.

Die Ligue und die Partei der Sechszehn hatte dieſe Stadt mit Flugſchriften gegen den König überſchwemmt, und das Volk verlangte mit lautem Geſchrei, daß er ver⸗ haftet und abgeſetzt werde. Der König hatte ſoeben alle Truppen, über welche er verfügen konnte, in die Stadt einrücken laſſen, und ſeine Feinde hatten einen Eilboten an den Herzog von Guiſe abgefertigt, welcher ihm das Ernennungspatent zum Generallieutenant des Königreichs überbrachte, nebſt einem Briefe, in welchem er dringend aufgefordert wurde, ſich ohne Aufſchub in die Hauptſtadt zu verfügen. Der König hatte in demſelben Augenblick zwei andere Eilboten an den Herzog von Guiſe geſchickt, welche demſelben ausvrücklich verbieten mußten, Paris zu