Teil eines Werkes 
13. bis 15. Bändchen, Die heilige Ligue oder der Spion : 2. Band (1846) Der Spion
Entstehung
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mir aufrichtig gemeint zu ſein ſchienen. Ich hörie ihm mit einem unausſprechlichen Vergnügen zu, und ich dachte nicht daran, mich von ihm zu entfernen.

Chavagnac, ſagte er endlich,führen Sie den Ca⸗ pitain zu Juſtin, und ſagen Sie ihm, er möge ſich bereit halten, auch die Bevollmächtigten aufzunehmen. Sie wer⸗ den daſelbſt zwar keine ſehr gute Tafel finden, aber ſie werden ſo wie wir ſelbſt leben, und ventre-saint-gris! ſie können doch nicht mehr verlangen. Rosny, Mornai, ſorgen Sie dafür, daß die Herren Bevollmächtigten mit Artillerieſalven empfangen werden.

Ich hatte für einen Augenblick vergeſſen, daß Heinrich von Navarra ein Hugenott war. Der Zauber verflog im⸗ mer mehr, je weiter ich mich von ihm entfernte. Bald dachte ich, daß der Satan aus ſeinem Munde rede, um die Katholiken zu ſichheranzuziehen, und ich nahm mir feſt vor, ſeiner Verführung zu widerſtehen.

Herr Juſtin war ein Kaufmann von Bergerac, welcher ein Haus von ſehr ſchönem Aeußeren beſaß. Er bat Herrn von Chavagnac, dem Könige zu verſichern, daß er über ihn und Alles, was er beſitze, verfügen könne.So gehts, ſagte ich zu mirzda bin ich nun bei einem Hugenotten. O mein Schutzpatron, halte mich aufrecht!

Sie find jetzt hier der Herr im Hauſe, ſagte Herr Juſtin zu mir.Treffen Sie hier mit Hilfe meiner Bedien⸗ ten alle Anſtalten, welche Ihnen nothwendig oder auch nur angenehm zu ſein ſcheinen werden, während ich gehen will, die Meſſe zu hören.André, dieſer Mann iſt ein Ka⸗ 1