Teil eines Werkes 
3. Theil (1828)
Entstehung
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gen. Sie legte mir das jüngſte, das ich noch nicht geſehen hatte, in die Arme; ich ſollte es ſegnen. Welch ein Anblick ſür das Vaterherz! Dieß Kind, das in der Geburt ſchon verwaiſet war, jener hoff⸗ nungsvolle Knabe, deſſen Erziehung der ſüßeſte Wunſch meines Herzens geweſen war, dieſes Weib, an deren Seite zu leben, ſeit meiner Kindheit mir die höchſte Stufe irdiſcher Seligkeit. geſchienen hat⸗ te und nun alles, alles das verlaſſen und auf⸗ geben zu müſſen!

Es erhob ſich ein Sturm in meiner Seele; aber ein Blick auf mein Weib, das ſtill und erge⸗ ben das Kind am Mutterbuſen hielt, auf dieß⸗ Geſicht, in das ich den Frieden zurückgeführt hat⸗ te, gab mir Kraft, ihn nicht wieder zu zerſtören. Jetzt trat Apelles ein; er reichte uns das heilige Abendmahl. Vielleicht war es ſeit ſeiner Einſe⸗ tzung nicht mit mehr Wehmuth und Rührung em⸗ pfangen worden! Auch hier ſchied der Liebende von Geliebten in Erwartung eines nahen gewiſ⸗ ſen Todes.

Als ich aufſtand, ſiel mein Blick auf die Waſ⸗ ſeruhr. Die letzte glückliche Stunde auf Erden war vorüber. Der Offizier trat ein, und jetzt war meine und Theophaniens Standhaftigkeit dahin. Mit einer krampfhaften Heftigkeit umſchlangen