Teil eines Werkes 
3. Theil (1828)
Entstehung
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hatten. Ich trat zurück. Conſtantin näherte ſich; in ſeinem edlen Geſichte ſtrahlte der Wiederſchein von der Freude ſeines Freundes. Nein, mein Agatho⸗ kles! ſagte er lächelnd: Sie lebt wirklich, Du haſt ſie wieder, und ich freue mich herzlich darüber. Er faßte meine Hand.„Ich habe Dich ſchon geſtern erkannt, Du fühlteſt es wohl, ob Du es ſchon nicht geſtehen wollteſt.“ Ich lächelte, und bath ihn, der Sorge für ſeinen Freund dieſe Zurückhaltung zu verzeihen. Agathokles nahm jetzt unſere beyden Hän⸗ de in ſeine linke, und drückte ſie herzlich.„O mein Conſtantin! Meine Lariſſa! Meine Theophania! Denn ſo will ich Dich fortan nennen; mit dieſem Nahmen wurdeſt Du für mich wiedergeboren. So war es auch kein Traum, als ich Deine Geſtalt in der erſten Nacht zu ſehen, Deine Stimme zu hören glaubte? O wie konnteſt Du ſo hart ſeyn, mir dieß Glück durch vier lange Tage zu entziehen, und ſo kalt in meiner Nähe leben, ohne Dich zu verrathen?“ Ich erröthete. Wenn Conſtantin Dir den Brief ganz geleſen hat, ſagte ich endlich, ſo weißt Du— Das war nicht geſchehen. Agathokles ungeduld hatte nicht ſo lange gewartet. Jetzt las Conſtantin⸗ Ich fühlte, daß heißer Purpur mein Geſicht be⸗ deckte; meine Thränen floſſen, und doch war ich ſelig. Mit den letzten Worten des Briefes entfern⸗