Teil eines Werkes 
3. Theil (1828)
Entstehung
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einmahl heftig, und ergriff meine Hand. Laß mich! rief ich gewaltſam, und riß mich los: Heut darf nichts mehr geſchehen. Ich entfloh. Er blieb noch eine Weile, vermuthlich um den Brief zu leſen; nach einer Viertelſtunde hörte ich ſeinen ſtolzen ſchnellen Tritt durch den Portiens bis an's Thor. Dieß wurde geöffnet und wieder geſchloſſen; und ich ſah nun, daß ich für heute nichts mehr zu fürch⸗ ten hatte. O ich hatte ſo davor gezittert, daß er noch dieſen Abend zu Agathokles eilen, und ſo kurz vor der Nacht ſeine Ruhe durch eine ſolche Erſchütte⸗ rung ſtören würde!

Ich ſchlief wenig; mein Gemüth war zu be⸗ wegt. Am frühen Morgen, als kaum der Tag an⸗ gebrochen war, kam Tabitha eilig in mein Zimmer, um eine ſtärkende Arzney für Agathokles zu hohlen. Ich erſchrack, ich fragte.„Der Sohn des Cäſars iſt bey ihm, er iſt ſehr zeitlich gekommenz ich hörte ſie lange eifrig reden und leſen. Plötzlich rief Con⸗ ſtantin nach Hülfe. Ich eilte ins Zimmer. Agatho⸗ kles lag ohne Bewußtſeyn in ſeinen Armen. Wir brachten ihn mit Mühe zu ſich ſelbſt. Heliodor hat mich um den Balſam geſchickt.« Sie eilte fort, oh⸗ ne mich zu hören, ohne ſich um meinen Zuſtand zu bekümmern; er gränzte an Bewußtloſigkeit.

Ich erwachte nur durch Heliodors Stimme, die