Teil eines Werkes 
3. Theil (1828)
Entstehung
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—— halten, und ihre Unterredung war nicht ſo laut und lebhaft als ſonſt. Jetzt öffnete ſich die Thür, und Conſtantin trat heraus. Ich ging auf ihn zu; ich zitterte, als ich ihm den Brief überreichte, und ihn bath, ihn zu leſen. Er ſah mich verwundert an, und fragte mich, wer ich wäre 2 Ich ſchwieg ver⸗ legen. Mir iſt, ich habe Dich ſchon geſehen, hob er wieder an, und ſein Auge ſchien mich zu durch⸗ dringen: ja ganz gewiß, in jener traurigen Nacht, als Agathokles hierher gebracht wurde. Ich war zugegen, antwortete ich.„Du haſt damahls eine beſondere Theilnahme an dem Verwundeten gezeigt. Er iſt Dir mehr als ein bloßer Bekannter. Darf ich Deinen Nahmen nicht wiſſen 2“ Sein Auge blieb feſt auf mich geheftet; es war ein Blick, den ich nicht auszuhalten vermochte, ein Blick, der des Men⸗ ſchen Innerſtes zu erforſchen vermag. Ich ſammel⸗ te mich mit Mühe. Erlaube, ſtotterte ich endlich, daß ich heute noch ſchweige, und mache auch Du für dieſen Abend keinen Gebrauch mehr von dem, was der Brief enthält! Das bitte ich Dich um Dei⸗ nes Freundes, um einer Unbekannten willen, die als Menſch wenigſtens Anſpruch auf Deine Scho⸗ nung hat. Er hatte den Brief geöffnet. Ein Blick, den er darauf warf, mochte ihm Nahmen gezeigt haben, die ihm Licht gaben. Du biſt— rief er auf