Teil eines Werkes 
3. Theil (1828)
Entstehung
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lias iſt's, der unmöglich von der Gefahr ſeines Ge⸗ biethers hören konnte, ohne ſich ſelbſt davon zu überzengen. Bey dieſen Worten ſtand ſie an ſeinem Bette. Er faßte ihre Hand; ich ſah ihn erröthen, und wieder erbleichen, ich ſah die glühenden Blicke, die ſie auf ihn warf, die ſelige Trunkenheit, mit der ſein leuchtendes Auge über die reizende Geſtalt hingleitete, und die ſchönen Formen mit Entzücken betrachtete. Ich hörte ihn jetzt ihr mit gerührter Stimme für ihre Güte danken, und das Entſetzen, das mich vorher an einer Stelle gefeſſelt hielt, 1ö⸗ ſete ſich in wilden Schmerz auf. Ein heftiges Schluchzen übermannte mich, daß die Glücklichen ſich erſtaunt nach mir umſahen. Ich entfloh. Ach Gott! So enden ſich meine Hoffnungen!

Zwey Stunden ſpäter.

Ich hatte mir vorgeſetzt, ihn nicht wieder zu ſehen, ſein Zimmer nicht wieder zu betreten. Ich hätte es auch gehalten; aber Tabitha war bey ei⸗ nem andern Kranken beſchäftigt, als Heliodor den Abend kam, um Agathokles zu beſuchen, und ſo mußte ich mit ihm, ihm kleine Handreichungen zu leiſten. Mit ſcheuem Widerwillen betrat ich das Zimmer ſah ich ihn wieder, den ich einſt nie an⸗