Teil eines Werkes 
3. Theil (1828)
Entstehung
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nete ſich die Thüre, und ein ſchöner junger Mann trat mit königlichem Anſtand ein. Er eilte ſogleich auf Agathokles zu. Die Haſtigkeit, mit der er ſich nach allem, was vorgefallen, erkundigte, die Lie⸗ be, mit der er ſich um ihn beſchäftigte, ſein ſin⸗ kendes Haupt erhob, ſeine ſtarren Hände faßte und drückte, gewannen ihm mein innigſtes Wohlwol⸗ len. Jetzt kam Heliodor. Er unterſuchte die Wun⸗

den er prüfte lange, vorſichtig. Mein innerſtes

bebte, ich fühlte, wie ich zitterte, und der Stuhl mit mir ſchwankte, an dem ich mich während die⸗ ſer ſchweren Minuten hielt. Endlich verkündete He⸗ liodors Ausſpruch Leben und mein Herz, das den ganzen Umfang des Schmerzens zu faſſen im Stan⸗ de geweſen war, erlag der Freude. Ich ſank ohne Bewußtſeyn zu Voden. Man brachte mich in's Ne⸗ benzimmer. Hier, als ich erwachte, als ich fähig war zu begreifen, daß die Vorgänge dieſes Abends kein Traum geweſen waren, ergoß ſich meine See⸗ le in heißen Gebethen des Danks und der Liebe⸗ Ich fragte nach Agathokles. Er hatte ſich wieder ein Paar Mahle ſo weit erhohlt, daß er die Au⸗ gen aufgeſchlagen, und einige Worte geſprochen hatte. Man gab mir die beruhigendſten Hoffnun⸗ gen. Heliodor hatte meine Ahnung beſtätigtz nicht die Wunden, nur der Blutverluſt hatten ihm die⸗