Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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Agathokles theilte meine Vermuthungen und mei⸗ ne Beſorgniſſe. Gebiethende Umſtände hatten ihn ſchon vor mehreren Tagen beſtimmt, ſeinen Glauben öffentlich zu bekennen. Seine Weigerung, ſich wider die Chriſten gebrauchen zu laſſen, diente dem düſtern Galerius zum willkommenen Vorwande. Im Nahe men des Auguſtus ward ihm befohlen, ſeine Stelle is Tribun niederzulegen. Er gehorchte ſchnell und nitig Als die Nachricht in dem Quartier der Sol⸗ daten erſcholl, entſtand Unruhe und Lärmen unter den Treuen, die den geliebten Anführer nicht miſſen wollten. Mit einem Ungeſtüm, in dem ſich noch der Geiſt der alten Prätorianer zeigte, drangen ſie in den kaiſerlichen Pallaſt, und forderten ihren Oberſten zu⸗ rück. Die Schwäche bewilligte unzeitig, was überei⸗ lung und Rache eben ſounzeitig verhängt hatten. Auf iyren Schilden, unter lautem Jauchzen, trugen ſie ihren Anführer in ſeine Wohnung zurück. Hier blieb

er eine Weile unangefochten; man wagte nicht, ihm einen Auftrag von Wichtigkeit zu geben, man fürch⸗ tete kleinherzig, daß er die anvertraute Macht miß⸗ brauchen würde. Aber man umgab ihn, ſo wie mich auf allen Seiten mit Lauſchern und Spähern. Wir trugen unſer gemeinſchaftliches Schickſal gelaßen, und hielten uns ſtille, beſonders den heutigen Tag⸗ an dem jedem klugen Manne Vorſicht ziemte. Gegen