Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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Vier und dreyßigſter Brief.

Conſtantin an Cneus Florianus.

Rikomedien im Februar 363.

In einer ſehr unruhigen Stimmung ſende ich Dir, mein väterlicher Freund, dieſen Brief. Noch dieſe Nacht geht ein verläßlicher Bothe damit heimlich auf einem Fiſcherkahne aus dem Hafen ab, und bringt ihn nach Byzanz⸗ zu unſerm Vertrauten, der ihn dann auf bekannten Wegen weiter befördert. Die Stadt iſtgeſperrt, und alles in dumpfgährender Bewegung. Hinte Morgens iſt gäh und unerwartet der Schlag gefullen, den Rache und Partheywuth längſt geheim bereitet hatten⸗ Mit Anbruch des Tages zogen ſtarke Abtheilungen von der Leibwache ſtill und geheimniß⸗ voll kurch die Straßen der Stadt nach allen chriſt⸗ lichen Lirchen. Die geſperrten Thüren wurden mit Gewab aufgeſprengt, das Heiligſte erbrochen, her⸗ vorgeriſen; Geräthe, Schriften, Bücher, alles auf einen Hufen geworfen, und verbrannt, und endlich