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Stelle, und in leerer Wiederhohlung aller der ſeich⸗ ten Beſchuldigungen gegen das Chriſtenthum, die man gewöhnlich vorbringen hört, erſchöpft hatte, machte er zuletzt einen Verſuch, mich zu bekehren. Ich hatte meines Vaters Jorn und Fluch ertragenz kaum konnte das Beginnen des Präfects mir mehr als ein Lächeln abnöthigen⸗ Ich bath ihn zu thun,
was ſeine Pflicht in dieſem Falle von ihm fordern würde, und das übrige meiner überzeugung zu überlaſſen. So verließ ich ihn.
Als ich in dem Quartier meiner Kameraden an⸗
gelangt war, brachten die Selaven meines Vaters
alle meine Geräthſchaften, Bücher, Waffen, Klei⸗
der Mein Vater wolle nichts mehr von mir wiſ⸗ ſen; er habe keinen Sohn mehr; dieſe Bothſchaft gab er den Sclaven mit, und dachte mich dadurch* ſehr tief zu kränken. Mich rührten die Trauer und
die Liebe, die dieſe guten Menſchen mir zeigten⸗
und mein Herz öffnete ſich mildern Empfindungen.
Am Abend langte ein Brief aus Nicäa an. Theo⸗ phania war verſchwunden, niemand wußte wohin⸗ In Lyſias Hauſe wird ein tiefes Schweigen darüber beobachtet. Heliodor hat ſie begleitet. Marcius Al⸗ pinus iſt einige Tage vorher nach Cäſarea abge⸗
reiſt. Sollte ſie ihm dahin gefolgt ſeyn? Unmög⸗
lich! Heliodor kann die Frau, die ſich ſeinem Schutze


