Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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ich ſollte mit ein Paar Centurien, die ich mir aus den geprüfteſten Kriegern ſelbſt auswählen durfte, nach Cäſarea, wo die Mißhandlungen des Stadt⸗ präfecten dem Biſchof, einem ehrwürdigen Greis, bereits das Leben gekoſtet, und alle chriſtlichen Ein⸗ wohner zur Empörung gezwungen hatten.

Hier zu ſchweigen war unmöglich. Aber die Pflicht des Sohnes geboth, das nicht mehr zu verhehlende Geheimniß dem Vater wenigſtens zuerſt zu entde⸗ cken. Ich bath mir Bedenkzeit aus, und kündigte meinem Vater meinen Entſchluß, den Auftrag nicht zu übernehmen, und die Urſache desſelben an. Er wüthete das hatte ich vorgeſehen er drohte mit Enterbung und Fluch, ich war darauf vorbe⸗ reitet, es erſchreckte mich nicht, er verbannte mich zuletzt aus ſeinen Blicken, und verboth mir, ſein Haus je wieder zu betreten. Ich würde unwahr ſeyn, wenn ich behaupten wollte, daß mich dieß Betra⸗ gen nicht geſchmerzt habe; aber es ſchmerzte mich mehr um ſeinetwillen, denn ich fürchtete die ſchäd⸗ liche Wirkung des Zorns für den abgelebten Greis. Von ihm ging ich zum Präfecten der Leibwache, und erklärte ihm, warum ich unmöglich gegen die Chriſten ſtreiten könnte. Er ſchien eben ſo erſtaunt als aufgebracht; und nachdem erſich in Drohungen mit der Ungnade des Kaiſers, mit Verluſt meiner