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Schlägen. Zum erſten Mahl miſcht ſich der Zorn in meinen gerechten Schmerz, und die ſtille Erge⸗ bung entflieht aus meiner Bruſt. Sollteſt Du es für möglich halten, daß ich den Nachſtellungen ei⸗ nes Böſewichts ausgeſetzt bin, daß meine Geſtalt die wilde Sinnlichkeit des verächtlichen Marcius Alpinus gereizt hat, der zuerſt ſich mir unter der Pülle der Achtung und Freundſchaft näherte, dann ſeine niedrigen Abſichten durchſcheinen ließ, und als er entſchloſſenen Widerſtand fand, ſeine Zuflucht zu Liſt und Nachſtellungen nahm?
Schon lange merkte ich, daß er mich auszufor⸗ ſchen ſuchte; ſeit einigen Tagen fühle ich mich auf jedem Schritte von ſeinen Spähern belauſcht, beob⸗ achtet. Ich fürchte, er ahnet, wer ich bin. So viel iſt gewiß, daß man ſich genau nach meinen Schick⸗ ſalen, nach meiner Hierherkunft, meinem Verhält⸗ niſſe zur Familie des Lyſias, ſogar nach meinem Aufenthalt in Synthium erkundigt. Von wem an⸗ ders, als von ihm, können dieſe Verfolgungen her⸗ rühren? Er möchte gern Meiſter meines Geheim⸗ niſſes, und mit ihm Meiſter meines Willens ſeyn. Schlechtdenkend, wie er iſt, kann er, wenn er ver⸗ muthet, wer ich bin, mir keine andere als eine nie⸗ drige Urſache oder Abſicht meiner Verborgenheit zutrauen; er muß nothwendiger Weiſe glauben,


