Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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1 mich in ſeine Gewalt zu bekommen, wenn er mein Geheimniß weiß. Das ſoll er nicht hoffen⸗ der Bö⸗ ſewicht. Er iſt mächtig, ſein Einfluß iſt wieder groß, und das Laſter findet überall Gehülfen. Dennoch werde ich ſeine Erwartungen zu täuſchen wiſſen, und ein Weſen, das, wie ich, ſo von allen theuern Banden losgeriſſen, ſo gleichgültig gegen jeden Aufenthalt iſt⸗ wird doch einen Winkel auf Erden ſinden, in welchem es ſich und ſeinen Schmerz ver⸗ bergen und ruhig ſterben kann. Bin ich todt, dann mag Agathokles wiſſen, daß die vergeſſene Lariſſa noch lange genug lebte, um zu erfahren, daß ein Band, das ſie für mehr als Eine Welt geknüpft glaubte, durch die Gewalt einer leichtſinnigen Schön⸗ heit zerriſſen werden konnte.

Sie lieben ſich, das iſt gewiß; darüber kann auch die kühnſte Hoffnung keinen Zweifel nähren⸗ Ich weiß das aus ſichern Quellen, und was ihnen mangelte, erſetzte Sulpiciens Brief. Sie hat mir die Zeichnung geſchickt. Calpurnia macht mir ein Geſchenk damit. O allmächtiger Gott! Sein Bild aus ihrer Hand! Sie bedarf deſſen nicht mehr, ſchreibt die Königinn, da das Original beſtändig um ſie lebt! Und Calpurnia ſchwebt, wie eben der Brief ſagt, mitten im Geräuſch und Schimmer glänzender Feſte, und dorthin folgt er ihr! Er, deſ⸗

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