Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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jetzt nicht ſterben! Die Arzte geben mir Hoffnung, und ich ergreife ſie begierig; ſie ſagen, und es iſt auch mehr als wahrſcheinlich, daß jene traurigen Erſchütterungen, die Beſchwerden der Reiſe, die Veränderung des Klima's auf meinen geſchwäch⸗ ten Körper nachtheilig wirken mußten; ſie verſpre⸗ chen mir viel von der Wirkung der Zeit, und der inneren Zufriedenheit; und ſo will ich denn gedul⸗ dig ſeyn, und alle Gedanken und Zweifel verban⸗ nen, die noch zuweilen in mir aufſteigen wollen,

ich will recht gelaſſen, recht ergeben ſeyn, ſogar

blind und gefühllos, wenn es die Erhaltung meiner Geſundheit fordert.

Du fragſt mich, was und wie Agathokles von Dir ſpricht? Du willſt Dein Betragen nach mei⸗ nen Beobachtungen einrichten? So muß ich ja wohl ganz aufrichtig ſeyn, und nichts als ſtrenge Wahrheit ſprechen. Er achtet Dich ohne Zweifel, er will Dir herzlich wohl; und wenn ich ſeinen Kummer zu zerſtteuen wünſche, kann ich es am beſten dadurch, daß ich einige Bilder und Secenen aus ſeinem römiſchen Aufenthalte vor ſeine Seele führe. Er erheitert ſich dann und ſpricht mit Ver⸗ gnügen von jener Zeit, aber das alles ſehr ruhig, und ohne daß die geringſte Verlegenheit oder höhe⸗ re Wärme auf eine lebhaftere Empfindung ſchlie⸗