Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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2 eben dieſe Schwerinuth, die ich zu zerſtreuen wünſch⸗ te, beleidigt.

Die Feinheit ſeines Betragens brachte indeß bald wieder einige Ruhe in unſere Haltung. Mein Vater bemächtigte ſich ſeiner mit einem politiſchen Geſpräche, in das Agathokles ſogleich mit voller Seele einging; und jetzt im Feuer der Unterhal⸗ tung, als er auf Augenblicke ſeiner Lage vergaß, ſchien er wieder derſelbe zu ſeyn, der er in Rom war. Dieß Bild trat vor meine Seele; ich rief, während die Männer angelegentlich ſprachen, die frohen Stunden zurück, die ich damahls genoſſen hatte, und auf einmahl war es mir, als müßten zwey Agathokles ſeyn, als könnten jener anziehen⸗ de Schwärmer, deſſen Ernſt vor meinem Lächeln ſo oft gewichen war, deſſen Blick hundert Mahl mit Entzücken an mir hing Bild des Kummers, das m

war, dieſer Trauernde, d ie Andere ſo heiß ge⸗

liebt hatte, daß ihr To ihn an den Rand des

Grabes brachte, unmöglich eine und dieſelbe Per⸗

ſon ſeyn. Ich ſchauderte, die Vorſtellung war mir

hochſt peinlich, ich ſtrebte aus allen Kräften, die wunderbare Täuſchung zu zernichten. Es gelang nicht. Auf einmahl fühlte ich, daß meine Thränen

im Begriffwaren, hervorzubrechen. Ich ſtand ſchnell

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