Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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ſter erbarmt, und ſie auf eine freylich firt die

übriggebliebenen ſchreckliche Art zu ſich genommen hat. Sie hat wahrſcheinlicher Weiſe weniger dabey gelitten, als wenn ſie ihr Leben auf einem ſchmerz⸗ lichen Krankenlager geendigt hätte eine. ſchreck⸗ liche Stunde vielleicht während des Kampfes, von der ſie vorher keine Ahnung hatte, und ein paar ſchmerzhafte Augenblicke, bis Wunden und Blut⸗ verluſt ihrem Leben ein Ende gemacht hatten. Nach den Ausſagen der Selaven, die die Todten geſe⸗ hen, und beſtattet haben, waren ihre Wunden ſo viel, und von ſolcher Art, daß ſie unmöglich län⸗ ger, als ein paar Minuten kann gelebt haben. Dieß muß bey dieſer ſchrecklichen Kataſtrophe ihren übrig⸗ gebliebenen zum Troſte dienen. überhaupt ſind ja ſelten die zu beklagen, die hingehen, ein ſchwan⸗

kendes Glück mit ewigen Freuden zu vertauſchen,

am wenigſten dann, wenn ihr Daſeyn ohne dieß in ſteten Kämpfen, und ohne Ausſicht auf eine Ver⸗ beſſerung ihres Schickſals dahin floß. Ichwill aber nicht unternehmen, Dich zu tröſten. Ich ſehe die

Bröße Deines Verluſtes zu wohl ein; denn ich ha⸗

be unſere Entriſſene gekannt, und die Art, wie wir ſie verloren, muß durch ihre Neuheit und Grauſamkeit unſere Gemüther erſchrecken und tief

verwunden. Doch erwarte ich von Deiner Stand⸗

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