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Barbaren. Das Haus wurde geplündert, ein Theil
davon in Brand geſteckt, und die Horde entfernte ſich am Morgen mit wildem Siegesgeſchrey wieder von dem verheerten Ufer. Erſt lange nach ihrem Abzuge wagten es die nächſten Anwohner, zu de⸗ nen ſich ein paar Unglückliche aus der Villa geret⸗ tet hatten, den Schauplatz der Gräuel zu betre⸗ ten, und zu ſehen, ob vielleicht noch einige Hülfe zu bringen wäre. Sie fanden alles leer, ſtill— ausgeſtorben. Demetrius und ſeine Selaven lagen todt auf dem Wahlplatze, aber unter ſo vielen Lei⸗ chen von Barbaren, daß man ſah, ſie mußten hel⸗ denmüthig gefochten, und ihr Leben theuer ver⸗
kauft haben. In dem Hauſe fand man noch einige
ermordete Selaven und Sclavinnen, und in La⸗ riſſens Gemach eine weibliche Leiche, die durch Wunden zwar ſehr entſtellt, aber durch die Klei⸗ dung und einen goldreichen Schleyer kenntlich war, der mit Blut beſpritzt neben ihr lag. Einige Mäd⸗ chen und ein paar Selaven werden vermißt. Wahr⸗ ſcheinlich haben die Barbaren ſie mit ſich fortge⸗ führt, oder ſie ſind in dem verbrannten Theil des Hauſes ein Naub der Flammen geworden. Wie dem immer ſey, es iſt mehr als wahrſcheinlich, ja, meine verehrte Freundinn, es iſt gewiß, daß Gott ſich des langen Leidens unſerer unglücklichen Schwe⸗


