Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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ihnen ſuchte ich zu Wie ſie, lebte ich nur 2 in meinem S Syverſammelte meine Scla⸗

mit Wahrheit behaupten, daß in den drey Jah⸗ en unſerer Ehe mein Mann und ich kein anderes Gewand trugen, als was durch meine Hände, oder unter meiner Anfſicht geſponnen, gewebt, genäht oder geſtickt wurde. Die volle Zufriedenheit mei⸗ nes Vaters, die unbegrenzte Achtung des Serra⸗ nus waren der Lohn meiner Anſtrengungen. Die Eitelkeit, ſeine einzige Leidenſchaft, war durch den Gedanken geſchmeichelt, eine Frau von echt römi⸗ ſcher Sitte zu beſitzen, die ſich vor den meiſten ih⸗ rer Zeitgenoſſinnen auszeichnete. Ich war zufrie⸗ den aber bey weiten nicht glücklich. Da kam Tiridates in unſer Haus. Laß mich von dem Eindrucke ſchweigen, den ſeine Geſtalt, ſein Schickſal auf mich gemacht haben! Du weißt es ohnedieß; Du warſt größten Theils Zeuginn jener Begebenheiten. Nur das laß mich ſagen, daß ſeit jenem Augenblicke mein ganzes Weſen verän⸗ dert und umgeſtaltet war! Laß mich das Gleichniß brauchen, das meine Empfindungen am beſten er⸗ klärt! In mir war es, wie in einer düſtern Nacht⸗ gegend, wenn auf einmahl Aurora die Pforten des e öffnet, und Licht und Wärme durch die kal⸗