Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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Geſpräche zu serſtreuen; ich ſprach von den Freuden des nahen Frühlings, von dem Glücke, das hrer wartete u. ſ. w. Jetzt kam das Dienſtmädchen, und rief mich ab. Ich verließ Lev⸗ noren bey der Geißblattlaube auf dem Blumenhü⸗ gel, von wo ſie den Garten und Hof überſehen konnte. Als ich in den Hof trat, flog die Glasthür des Saales nuf, und o Du erräthſt es ſchon Blum ſtürzte mir entgegen, der mich im Hauſe vergebens geſucht hatte. Er umfaßte mich, und ich weinte herzlich, als ich ihn nach zwey langen Jah⸗ ren wieder ſah, ihn, den ich von Jugend auf wie meinen theuren Verwandten betrachtet und geliebt, und der ſo manche Freud, ſo manchen Kummer über meine Schweſter und uns alle gebracht hatte. Er fühlte meine Rührung, und theilte ſie. Wir blieben eine Weile ſtumm. Endlich rief er haſtig? Wo iſt ſie? Iſt ſie geſund? Haben Sie mich nicht getäuſcht? ſetzte er heftig und wildforſchend hinzuz*4 denn er mochte vielleicht mein Schweigen mißver⸗ ſtehen. Sie iſt wohl, antwortete ich ſchnell: Sie iſt im Garten, wir wollen zu ihr. Ich dachte ihm einen Vorſprung abzugewinnen, und Leonoren ein wenig vorzubereiten. Aber daß er mir ſo viel Zeit gelaſſen hätte! Wie wir zur Gartenthür kamen, erblickte er Leonoren auf dem Hügel. Sie ſehen,