Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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er Nothwendigkeit dieſes trau⸗ rigen Schrittes befreyet hätte. Seine ökonomiſchen umſtände waren ganz zerrüttet, und eine feile Crea⸗ tur, deren Epiſtenz man mir künſtlich genug zu verbergen gewußt hatte, während Graf Kelm ſich um mich bewarb, und die er, ſobald wir vermählt waren, unter dem Titel einer Haushälterinn, ei⸗ gentlich aber als ſeine Buhldirne, und meine oß⸗ fenbare Feindinn, in's Haus nahm, vollendete das Maß meiner häuslichen Leiden. Daß die Welt nur ſo viel davon erfuhr, als ich nicht verbergen konn te, werden Sie ſich wohl vorſtellen können, und es beſtand ein großer Theil meiner Beruhigung darin, zu denken: wie ſchrecklich auch meine Lage iſt, ſ ahnet doch die Welt nicht den zehnten Theil davon Die Gläubiger wurden immer dringender, dev übermuth jener Perſon immer empörender, ihr Aufwand überſtieg alle meine gerechten Forderun⸗ gen, der Verluſt unſers Vermögens, meines Anſe⸗ hens und der Ehre des mir angetrauten Mannes waren unausbleiblich. Nur eine Scheidung oder ein kühn gewagter Schritt konnte mich retten. Ich that dieſen, und er gelang über meine Erwartung⸗ All mein Geſchmeide wurde das Opfer dieſes Ent⸗ ſchluſſes, und ſelbſt der Credit meines Vaters muß⸗ te in Anſpruch genommen werden. Endlich waren