Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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6 entzweyen, daß man andere Abſichten mit ihr und F mit mir gehabt, und alles gethan habe, um jede Er⸗ klärung zwiſchen uns zu verhindern, und Levnoren in meinen, und mich in Levnorens Augen ſtrafbar und treulos ſcheinen zu machen, daß man deßhalb meine Couſine mit in's Spiel gezogen habe, die aber nichts weiter geweſen ſey, als ein blindes Werkzeug in fremder Hand, und ſelbſt durch Hoffnungen ge⸗ täuſcht worden wäre, die man nie im Sinne hatte, zu erfüllen. Ich drang in ſie, ſich hierüber näher zu erklären, aber ſie blieb bey der erſten Weigerung, und ich mußte zuletzt fortgehen, ohne irgend etwas 11 Näheres zu erfahren. Doch ſchied ich mit einer un⸗ 11 gleich beſſeren Meinung von dieſer Frau, als die war, mit der ich kam. Zu Mittag war ich bey meiner Schweſter gebethen. Du weißt, ich achte alle ihre guten Eigenſchaften, ihre Häuslichkeit, ihre Liebe zur Ordnung, die kluge Einſchränkung und Leitung ih⸗ rer Wirthſchaft, die es ihr möglich macht, bey ziem⸗

lich mäßigen Einkünften ihr Haus auf einen an⸗ ſtändigen Fuß zu erhalten, aber ſympathiſirt haben wir nie, und ſo iſt es auch noch. Sie empfing mich mit unverſtellter Freude, aber indem ſie mich in ih⸗ re Arme ſchloß, und tauſend Fragen an mich zu ha⸗ ben ſchien, riß ſie ſich auf einmahl los und eilte zur

man es darauf angelegt habe, mii dL norenzu