Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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Sorge für ihr Wohl, die ſein Herz wirklichempfindet. Sieh, das iſt's alles, und nichts anderes kann ich in dem Briefe finden. Die aus⸗ geſtrichenen Worte entſchlüpften ihm bloß wie Re⸗ densarten; man ſagt gemeiniglich aus Artigkeit um ein Paar Grade mehr, als man fühlt, ſo wie man unendlich erfreut iſt, jemand zu ſehen, der einem ſehr gleichgültig iſt, und ſich den ge⸗ horſamſten Diener von Perſonen nennt, für die man nicht über die Treppe gehen möchte. Aber er hat auch dieſe hyperboliſchen Ausdrücke zurück⸗ genommen, weil ſein Zartgefühl ihm ſagte, daß ſie in dem Verhältniſſe, worin wir jetzt ſtehen, zu unangenehmen Mißverſtändniſſen Anlaß geben könnten; und mein Herz dankt ihm für dieſe Scho⸗ nung. Daß er übrigens ſchwermüthig zu ſeyn ſcheint, kann wohl Wirkung der engländiſchen Luft auf ſein ohnedieß nicht lebhaftes Temperament ſeyn. So erkläre ich mir den Brief und Ferdinands Stimmung; und ſo lange mir niemand die Un⸗ wahrſcheinlichkeit meiner Anſicht beweiſen, oder offenbar das Gegentheil zeigen kann, werde ich die⸗ ſe Erklärungsart nicht aufgeben, weil ich ſie der Vernunft, den Umſtänden, Ferdinands Charakter, und— meiner Ruhe am angemeſſenſten ſinde. Ich habe darüber mit Thereſen geſprochen. Sie iſt