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wie man etwas anderes, als ſeine Bequemlichkeit
und Ordnung lieben kann, die jede lebhafte Re⸗ gung ängſtlich vermeiden, weil ſie ſie aus dem lieb⸗ lichen Gleichgewicht bringen könnte, in dem ſie ſich mit thieriſcher Behaglichkeit wiegen, und die Liebe und Ehe für nichts anders, als eine vernünftige Speeulation anſehen, dieſe Menſchen wollen ſich vermeſſen, das Ding, das ſie kaum vom Hörenſagen kennen, das menſchliche Herz, ein liebendes, ein zerriſſenes Herz zu behandeln! Doch darf ich ihr nicht zürnen; denn ſie meint es im Grunde gutmit mir, und dieſer Zwang, den ich mir anthun muß, macht meine Lage bey ihr noch peinlicher.
Wenn ich dann geärgert, und doch unfähig, meinen Unwillen gegen ſie ganz zu zeigen, von ihr zur Tante eilte, da empfängt man mich ſeit meiner entſchiedenen Trennung von Leonoren mit einer Zuvorkommung, einer Gefälligkeit, einem zuthun⸗ lichen Weſen, das mich empört und zurückſtößt. Babette iſt mir vollends unausſtehlich geworden. Sie ſcheint eine Rolle zu ſpielen, die ihr zu ſchwer iſt. Bald will ſie ſanft ſcheinen, und ſchnell kehrt die Natur zurück, und mit ihr Eitelkeit, Coquette⸗ rie und alle Thorheiten gewöhnlicher Mädchen. Ich ſehe es, daß man Plane auf mich hat. Glaube nicht, daß ich läppiſch genug wäre, mir ſo etwas einzu⸗


