Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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aber es iſt um ſo beſſer, um ſo natür⸗ licher. Wer ſo bald lange getragene Vande vergeſ⸗ ſen konnte, warum ſoll der nicht eben ſo fertig ſeyn, neue zu empfangen, und feſt zu knüpfen2 Sie hat Recht; und ich wäre ein Thor, mich über Ereig⸗ niſſe zu wundern, die nichts, als unausbleibliche Folgen vorhergehender bekannter Handlungen ſind. Varoneſſe Wallner! Meine— nein, nicht mehr dieß Wort!— Leonore Brandner, die Geſpielinn meiner Kindheit, die Geliebte meiner Jugend, einſt die Gefährtinn meines ganzen, o wie feligen Le⸗ bens— Wie war das, Ludwig2 Habe ich geträumt oder träume ich jetzt? O nein, nein, ich bin völlig wach und ganz nüchtern, um in dieſer müchternen, kalten, klugen Welt alles ſo deutlich und klar zu ſehen, daß mir die Augen darüber vergehen möchten. Es iſt gar vieles, was ſich vereinigt, mich fort⸗ zutreiben, und mir* zur Hölle zu machen. Mei⸗ ne Schweſter will mich von meiner Leidenſchaft heilen, ſie will mich vergeſſen ſehren. Lacheſt Du nicht, Ludwig? O, ich würde auch lachen, wenn ich nicht der Tollheit näher wäre, als der Ruhe! Mich heilen, mich vergeſſen jehren! Dieſe Men⸗ ſchen, die ſich gar keinen Begriff machen können,

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