Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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bilden, oder gegen jemand auf der Welt als gegen

dich deſſen zu erwähnen. Auch weiß ich, daß alle dieſe niedrigen Bewerbungen nicht mich, nur mein Geld gelten. Könnte ich durch einen Zauberſchlag mich auf einmahl vor ihren Augen arm erſcheinen machen: o der geſtreichelte, geſchmeichekte Couſin⸗ der gute, theure Ferdinand würde bald zu dem un⸗ bedeutendſten Geſchöpfe herab ſinken, man würde ſich nicht mehr auf alte Zeiten berufen, und nicht mehr ſo viel Anſpielungen auf längſt zerriſſene und vergeſſene Verhältniſſe machen, die man nur zu gern aufwärmen möchte. So vertreiben mich Eigennutz⸗ und Gefühlloſigkeit aus der einzigen Familie, an der mein einſames Herz noch hing. Ich kann nicht bleiben, ich kann weder mit meiner Schweſter, noch mit meiner Tante umgehen; ich muß fort, und hoffe wenigſtens durch dieſen Schritt alle Plane der Letz⸗ tern und ihrer Tochter zu zernichten.

Was ich in England mache? Ich werde Geſchäf⸗ te treiben, mir recht viel zu thun machen, und ſo unglücklich ſeyn, wie hier. Das weiß ich! Aber kann ich anders 2 Bleibt mir ein anderer Wegübrig, um dem Anblick von Leonoren in Wallners Armen und den Verfolgungen meiner Verwandten zu ent⸗ gehen? Bedaure mich, Ludwig! Aber verſuche nicht, meinen Entſchluß wankend zu machen! Bald