Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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rechnen, daß die Bande gelöſet werden mußten

die Eines von uns ſo ungern trug, und die es ab⸗

zuſchütteln nur die nächſte Gelegenheit ſuchte. Ich glaube mit vielem Grunde, die Urſache zu ken⸗ nen, die Blums unvorbereiteten Schritt veran⸗ laßte, und dieſe Kenntniß läßt mich an keine Mög⸗ lichkeit einer Rückkehr glauben. Es iſt vorbey, und

muß vorbey ſeyn, und ich darf, wenn ich nicht un⸗

redlich und unedel handeln will, mich nicht mehr

bey dem Nachdenken über die Gründe, die jene Entſcheidung herbeyführten, aufhalten. Du ſiehſt, daß ich ganz kalt und ruhig über dieſen Punkt bin. Wahrlich, Schweſter, ich bin ruhig! Ich habe ja genug gekämpft, gelitten, geweint, bis ich dieſe Ruhe errungen habe. Die vergangene Woche war eine ſchreckliche Zeit für mich. Jetzt iſt auch das vergangen, und ſo wird noch mehr vergehen, was uns, ſo lange es künftig oder gegenwärtig iſt⸗ fürchterlich, nnerträglich ſcheint. Es kommt, wir leiden unausſprechlich, endlich vergeht es doch wie⸗ der, und indeſſen recht viel ſolche Stürme kommen und vergehen, vergeht auch das Leben, und mit ihm all unſer Elend.

Wallner macht ſich mit Recht Hoffnungen auf mein Herz, vielleicht auch auf meine Hand. Sein Betragen gegen mich war immer edel und ſich