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an Blum, zu tanzen. Ich L als ich ihn
mit außerordentlichem Anſtand und kraftvoller Leich⸗
tigkeit die Schritte beſſer als alle übrigen tanzen
ſah. O von welchen ſtreitenden Gefühlen ward mein Herz in dieſem Augenblicke zerriſſen! Ich wußte nicht mehr, was und wie ich tanzte. Wall⸗ ner zog mich wie eine Maſchine dahin und dorthin, und jeder Fehler, jedes gedankenloſe Hinſtarren meiner Blicke ſchien ſein Herz ſchmerzlich zu ver⸗ wunden. Endlich war die Quadrille zu Ende, Wall⸗ ner entfernte ſich mit einer ſtummen Verbeugung, ich wollte auch zur Geſellſchaft zurückkehren; aber Blum hielt mich ab. Mit finſterem Ernſte zog er mich an's Fenſter, und rief: Und dieſe Quadrille werden Sie morgen öffentlich tanzen? Natürlich! antwortete ich mit aller ſcheinbaren Unbefangen⸗ heit, die mein verwirrtes Gemüth aufbringen konnte: Warum dennnicht?— Weil Sie Ihren Ruf auf's Spiel ſetzen, erwiederte Blum heftig, weil Sie ſich mit ausgehaltenen laſterhaften Weibern in eine Claſſe ſtellen.„Sie bedienen ſich ſehr ſon⸗ derbarer, ſehr harter Ausdrücke.“— Es ſind die wah⸗ ren, die paſſendſten. Was wird die Welt von Ih⸗ nen denken? Fräulein Brandner in einer ſo ver⸗ trauten Geſellſchaft mit einer Valſin und Heerbornt Von Wallnern will ich nicht reden, ich weiß nichts


