n eiet. 6* ging g ieich. Sie hatte keines mehrz aber mir zu Gefallen gab ſie mir das von einem ihrer Neffen, und beſchloß, die⸗
derte noch eine Weile ganz arglos und vertraulich mit ihm. Plötzlich trat Wallner ein. Er eilte auf mich zu, und ſo, wie er Blum in einer vertrauten Stellung mit mir erblickte, wich er betroffen zu⸗
er machte mir eine ehrerbiethige Verbeugung, wen⸗ dete ſich um, und verließ das Zimmer. Ich ſah ihn in der Thür die Hand an die Stirn ſchlagen; mein Auge folgte ihm, und Blums Augen den meini⸗ gen. Er ſixirte mich, ließ meine Hand los, die er bisher immer gehalten hatte, und ſagte: Es ſcheint Herrn von Wallner nicht lieb zu ſeyn, mich hier, und ſo zu finden; vermuthlich hat er ein Recht, ſich darüber zu beklagen. Der Ton, mit dem er
dieß ſprach, war ſo beißend, und er ſah mir ſo durchbohrend in die Augen, daß ich über und über erröthete, und etwas herſtammelte, was einem Läugnen gleichen ſollte. Genug, genug! unterbrach er mich: Geben Sie ſich keine Mühe, mir einen Zuſammenhang zu erklören, den ich nur zu wohl verſtehe! Wir haben uns die letzte Zeit ſelten ge⸗
ſen mit ihren Söhnen gehen zu laſſen. Ich brach⸗ te Blum das Billet voll wahrer Freude, und plau⸗
rück. Eine finſtere Wolke lagerte ſich auf ſeine Stirn,
————————————


