Valſin, um wegen des Piquenique, das Frau von Schöndorf in einigen Tagen auf dem ſchen Saa⸗ le geben wollte, mit uns zu ſprechen. Sie erbath ſich noch einige Billets, und ſchlug uns dann vor, eine Franzöſiſche Quadrille zu tanzen. Wallner ſollte mit mir vortanzen; ſie wollte mit Van der Werth, Liſette mit dem jungen Seefeld, der Valſin Bruder,(den das gute Mädchen, wie mir ſcheint, heimlich liebt), und eine gewiſſe Frau von Heer⸗ born, die viel zu uns und Valſin kommt, mit dem jungen Schöndorf tanzen. Dieſe Heerborn iſt ein ſehr artiges Weib, deren Umgang mir nicht unan⸗ genehm wäre, und die mich auch ſehr oft zu ſich gebethen hat; aber ich habe bis jetzt noch immer vermieden, in ihr Haus zu kommen, und bin über⸗ haupt nicht gern viel mit ihr, weil ſie die erklärte Geliebte eines reichen alten Cavaliers iſt, der ihr Haus auf einem fürſtlichen Fuß unterhält. Es war mir ſehr unangenehm, daß ſie mit uns tanzen ſoll⸗ te; allein die Austheilung geſchah in ihrer Gegen⸗ wart, und ſo konnte ich nur ſchweigen. Nachdem wir über die Probe und alle übrigen Vorkehrun⸗ gen geſprochen hatten, wurde vorgeſchlagen, daß doch die Paare etwas Auszeichnendes, was ſie wech⸗ ſelſeitig kenntlich machte, haben ſollten. Nun ge⸗ ſchahen hundert bald lächerliche, bald ſentimentale,
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