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das meiner künftig wartet?— Wer mir das ſagen.
könnte!— Ich muß aufhören zu ſchreiben, und S.—
mich zu ſammeln ſuchen. Ich bin einige Mahle das Zimmer auf- und
bgegangen, und glaube nun im Stande zu ſeyn,
Dir die Geſchichte der vorigen Tage zu erzählen. Wie ſpielt das Schickſal mit uns, Thereſe! Was iſt der ſchwache Menſch im Drange der Umſtände und Begebenheiten, die ihn gewaltſam fortreißen? Was vermag er gegen ihre unvorzuſehende, unwi⸗ derſtehliche Macht? Doch ich ſoll nicht klagen, ich ſoll Dir ja erzählen, ſo kalt, ſo beſonnen mein Herz es im Stande iſt.
Du weißt aus meinem letzten Briefe, daß Vlum abgereiſet war, und daß ich mit Sehnſucht einen Brief von ihm erwartete. Ach, ihm zuerſt zu ſchrei⸗ ben, erlaubte mir der Gedanke an Babetten nicht. Es vergingen vier, ſechs bis ſieben Tage, und ich bekam keinen Brief. Meine Ingſtlichkeit nahm zu,
ich war unendlich verſtimmt, und meine Phantaſie
mit tauſend marternden Bildern erfüllt. Julianens forſchendes Auge begleitete mich überall;meine ver⸗ änderte Laune konnte ihr nicht entgehen. Sie drang
in mich; ich konnte nicht läugnen, was die Um⸗
ſtände ihr ſchon verrathen hatten. Mit einer Scho⸗ nung und Theilnahme, die ich dem kalten Geſchö⸗ Leon. I. Th.
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