Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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che Liebe hatte ich von ihr, die ich nicht mehr nen⸗ nen will, erwartet, ſo glücklich, wie mein Bru⸗ der, hoffte ich auch zu werden! Und nun— das alles zerſtört, verheert, zu Grunde gerichtet durch Leichtſinn und Eitelkeit!

Die folgende Nacht war noch beſſer. Geſtern erwachte er recht froh und ſo ſichtlich geſtärkt, daß der Arzt ihn für den Augenblick ganz aus der Ge⸗ fahr ſprach, und uns verſicherte, daß, wenn wir durch genaue Befolgung aller Vorſchriften jeden Rückfall zu verhindern ſuchten, er unſerm geliebten Kranken in wenig Tagen eine vollkommene Wie⸗ derherſtellung verſprechen könne. Nun iſt alles wie⸗ der froh, voll Hoffnung, voll Freude. Die Kinder hohlen ihr Spielzeug wieder hervor, hüpfen und ſcherzen wieder, und nehmen ſich voll kindlicher Liebe immer in Acht, ja nicht laut zu ſeyn, um dem Papa nicht zu ſchaden. Die Frau geht wie ei⸗ ne Wonnetrunkene im Hauſe herum, und ſchon zwey Mahl habe ich ſie auf den Knien in Dankge⸗ bethen überraſcht. Alle Augen ſtrahlen von Vergnü⸗ gen, weil ein theures Leben geborgen iſt. O Lud⸗ wig! Welche Himmel voll Seligkeit liegen in dem häuslichen Kreiſe! Und dieſe Himmel ſind mir auf ewig verſchloſſen!

Ich werde nun ſo lange hier bleiben, bis ich

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