Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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überhaupt iſt dieß Haus, Trotz des bekannten Reichthums des Herrn von Valſin, in Vergleich mit dem Schöndorf'ſchen und anderen ſehr einge⸗ ſchränkt; auch ſcheint mir aus Allem, daß die gute Frau in ihren häuslichen Verhältniſſen nicht glück⸗

lich iſt. Ihr Mann iſt wenigſtens um dreyßig Jah⸗

re älter als ſie, und nicht im Stande, an den fei⸗

nen Vergnügungen Geſchmack zu finden, die das Glück ſeiner Gattinn ausmachen, und ihr ihre Lage und Abhängigkeit von einem mürriſchen, alten, und, wie man ſagt, geitzigen und rohen Manne ertragen zu helfen ſcheinen. Wie dem immer ſey, ſie beträgt ſich por der Welt ganz gut gegen ihn, und weiß i Schickſal, wie ihren Putz und ihren Körper, mit unbeſchreiblicher Anmuth zu tragen. O wenn Ferdinand dieſe Frau wird kennen ler⸗ nen, dann wird er mich nicht mehr ſo ſtreng über mein Vergnügen an der großen Welt tadeln, und ihre Liebenswürdigkeit wird ihn mit manchem aus⸗ ſöhnen, was ihm jetzt unverzeihlich dünkt. Es iſt doch ſondesbat, wie verſchieden der umgang mit der Welc üſd den Menſchen auf uns beyde gewirkt hat! Ferdinand ſcheint, je länger er reiſet, je mehr Menſchen er kennen lernt, eſto ſchlechter von ih⸗ nen zu denken, doſto ſche verſchloſſener zu werdén; ich hingegen, die ihne der großen