Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
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Es war ein huͤbſcher junger Menſch, da ihn die Mutter meinem Freunde aber als einen eif⸗ rigen Patrioten geſchildert hatte, ſo fand ihn dieſer jetzt wild und duͤſter ausſehend. Beide ſprachen ſehr angelegentlich mit einander.Wahr⸗ haftig! rief der junge Mann, vergnuͤgt die Häͤnde reibend, aus,das iſt eine erwuͤnſchte

Neuigkeit. Da muͤſſen wir eilen, Mutter, und

ſogleich nach dem Maire und ſeinem Schreiber ſenden, daß ſie ſich bereit halten; ich hole un⸗ terdeſſen den alten Brigadier und komme bald mit den Andern nach.

Mit dieſen Worten umarmte er ſeine Mut⸗ ter und ging raſch fort.

Du biſt verloren! dachte Deſodry. Aber welche

Wildheit! welcher Blutdurſt! Freut ſich nicht der Menſch, mich Ungluͤcklichen nun ganz ungluͤcklich machen zu konnen, als wenn ihm daraus das größte Glůͤck entſpröße. Aber es ſoll dem Wuthe⸗ rich nicht gelingen. Eher wage ich alles, eh' ich in ſeine abſcheulichen Hände falle! Ohne ſich lange zu bedenken, öffnete er das Fenſter; mit einem Sprunge war er im Hofe,