Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
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zum offenen Thorweg hinaus, auf's Feld, und

ohne ſich umzuſehen, eilte er einem nahen Ge⸗

bůſch zu, in welchem er auf einem ſich hindurch ziehenden Wege, ſo ſchnell, wie er nur ver⸗ mochte, weiter ſchritt.

Hatte er aber Unrecht, ſo eilig zu fliehen? Ach, man ſah in jenen⸗Tagen ſo Viele, die es ſich zum angelegentlichſten Geſchäft machten, ihre Nebenmenſchen in's Verderben zu bringen, daß Mißtrauen und Furcht wohl verzeihlich wa⸗ ren. Doch fehlte es neben dieſer furchtbaren Schattenſeite der Zeit auch nicht an tauſend⸗ faltigen Beiſpielen der edelſten Aufopferung fuͤr Andere, des ruͤhrendſten, thaͤtigſten Mitleids fuͤr Ungluͤckliche und Verfolgte. Wie viele jener Edelleute, die einſt das Volk druͤckten und ver⸗ achteten, wie viele jener Prieſter, die in ihrem religioͤſen Fanatismus diejenigen verfluchten, welche den Ewigen nicht gerade mit denſelben

Ceremonien, wie ſie es verlangten, anbeteten:

wurden von Landleuten, von Weibern, von Kin⸗

dern gerettet und der Wuth ihrer Verfolger ent⸗

zogen; wie oft ſah man Menſchen aus den 2*